Ich selbst nutze eine durch meinen Arbeitgeber bereitgestellte Vodafone UMTS-Datenverbindung zum täglichen Arbeiten mit dem Notebook. Die Netzabdeckung, gerade mit UMTS, ist bei Vodafone deutschlandweit vorzüglich. Leider gibt es aber auch von einigen kleinen Problemen zu berichten. Erst kürzlich kam Vodafone wohl auf die Idee, diverse weitere Ports zu sperren und Änderungen an deren Proxy vorzunehmen. Dadurch war eine Verbindung per SSH oder per verschlüsselter IMAP-SSL Verbindung schlicht und ergreifend gar nicht mehr möglich. Auch POP über SSL ging nicht, somit konnte man weder Emails verschlüsselt senden oder empfangen, geschweige den Remote per SSH auf die Server zugreifen. Auch die Bildqualität konnte man nicht mehr skalieren – die Änderungen bei den Einstellungen wurden einfach ignoriert.
Nach kurzem Googlen fand ich dann die Einwahlsoftware MWConn (http://mwconn.m.i24.cc/). Diese hat den Vorteil, daß sie wohl mit allen Netzen in Deutschland, sowohl im GPRS-, EDGE- und auch im UMTS-Modus, kompatibel ist; ferner hat die Software nur eine Größe von wenigen Megabyte und lädt sich sehr schnell nach dem Start des Rechners – im Gegenzug zu Vodafone Mobile Connect, wo die Startprozedur fast gegen endlos tendiert.
Nach erfolgter Installation und Konfiguration (ein umfangreiches Handbuch im PDF Format liegt bei), hat man dann ein kleines Fenster, wahlweise über dem Desktop aktiv oder passiv minimiert in der Taskleiste:
Dieses zeigt alle wichtigen Daten aktuell an. Ferner ist damit das Problem der Portsperrungen behoben, zumindest in meinem Fall. Ich kann nun wieder sicher arbeiten und vor allem alle Dienste nutzen, die ich benötige. Ferner kann man bei den Einstellungen auch die Grafik-Komprimierung deaktivieren – was dazu führt, daß man nicht mehr die lustige Tastenkombination drücken muß, um ein gescheides Bild einer Webseite vor Augen zu haben. Ich bin sehr zufrieden mit MWConn!