Proxmox Snapshot Backup: Buffer I/O error

18. April 2010

Gelegentlich kommt es in der aktuellen Version PVE 1.5 zu folgendem Fehler beim Versuch, Backups mit Hilfe der Snapshot Funktion zu erstellen:

Apr 18 02:30:27 debian kernel: device-mapper: snapshots: Invalidating snapshot: Unable to allocate exception.
Apr 18 02:30:27 debian kernel: Buffer I/O error on device dm-4, logical block 6056861
Apr 18 02:30:27 debian kernel: Buffer I/O error on device dm-4, logical block 6056862
Apr 18 02:30:27 debian kernel: Buffer I/O error on device dm-4, logical block 6056863
Apr 18 02:30:27 debian kernel: Buffer I/O error on device dm-4, logical block 6056864
Apr 18 02:30:27 debian kernel: Buffer I/O error on device dm-4, logical block 6056865

Ich habe nun unter /etc die Datei vzdump.conf erstellt mit size: 2048 als Inhalt (Standard ist 1024). Aktuell ist der Fehler damit nicht mehr am Auftreten, ich werde jedoch prüfen, wie es sich dann in einigen Tagen und mehreren Durchläufen verhält.

Proxmox Virtualisierung auf Hetzner EQ Rootserver

26. Februar 2010

Hetzner bietet ja verschiedene Rootserver zu einem kleinen Preis an. Proxmox ist eine geniale Verwaltungsoberfläche, frei an Lizenzgebühren, welche neben virtuellen Servern auf Openvz-Basis auch auf KVM parallel basiert. Die Grundinstallation von Proxmox ist umfangreich beschrieben und soll hier nicht weiter Thema sein.

Hetzner bietet bei allen Rootservern bis zu 4 IP-Adressen inklusive an, diese werden letztlich ja auch benötigt, um diese individuell den einzelnen virtuellen Gästen zuordnen zu können. Problematisch ist jedoch, daß der Bridge-Mode wie standardmässig vorgesehen, nicht funktioniert, und auch NAT auf Dauer keine Lösung sein kann. Hetzner erlaubt nur Datentransfer von der hauptsächlichen MAC-Adresse des Servers, sobald man virtuelle Gäste einsetzt, hat man aber verschiedene MAC-Adressen. Wozu sollte man ein automatisches Interface verwenden, wenn man dann noch dutzende Schritte von Hand durchführen sollte?

Die Lösung nennt sich Routing. Im Wiki von Hetzner und im Internet gibt es bereits verschiedenene Howtos, die jedoch unvollständig sind oder so einfach und schlicht ergreifend nicht funktionieren.

Ich möchte daher hier kurz ein Beispiel für die Konfiguration des Netzwerkes vorstellen.
Basis ist die Installation von Proxmox auf einem Hetzner EQ6 mit Debian 5.0 in der 64bit Version. Für andere Betriebssysteme müssen eventuell die Konfigurationsdateien etc. entsprechend eigenständig angepasst werden.

Bei Hetzner erhält man 4 IP Adressen kostenfrei. 2 davon werden benötigt für den Server selber und als Routinggateway für die virtuellen Gäste. Ich nehme hier Beispielipadressen, die entsprechend angepasst werden sollten :-) .

[main] Hauptipadresse des Servers selber, z.B. 10.10.10.10
[ende] die letzte verfügbare IP-Adresse des IP-Blocks, z.B. 10.10.10.13
[gate] Gateway wie von Hetzner zugeteilt für die IP-Adressen

Die Subnetzmaske ist entsprechend der zugeteilten Netzgröße entsprechend anzupassen.

a) /etc/network/interfaces so anpassen:

auto lo
iface lo inet loopback

auto eth0
iface eth0 inet static
address [main]
netmask 255.255.255.192
gateway [gate]
pointopoint [gate]

auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
address [ende]
netmask 255.255.255.192
gateway [main]
bridge_ports none
bridge_stp off
bridge_fd 0

Ansonsten KEINE weiteren Einträge hier einfügen / belassen.

b) Den Rechner neu starten, damit alle Konfigurationen etc. ordentlich übernommen werden können.

c) In der Datei /etc/sysctl.conf folgende Einträge ergänzen:

net.ipv4.conf.all.rp_filter=1
net.ipv4.icmp_echo_ignore_broadcasts=1
net.ipv4.ip_forward=1

Danach sysctl -p auf der Shell ausführen, um die Änderungen zu übernehmen.

d) Legen Sie die Datei /etc/init.d/routing an mit folgendem Inhalt

#!/bin/sh

case “$1″ in
’start’)
/sbin/route add [virt] gw [virt] dev vmbr0
/bin/echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/conf/eth0/proxy_arp
RETVAL=$?
;;

’stop’)
/sbin/route del [virt] gw [virt] dev vmbr0
/bin/echo 0 > /proc/sys/net/ipv4/conf/eth0/proxy_arp
RETVAL=$?
;;
*)
echo “Usage: $0 { start | stop }”
RETVAL=1
;;
esac
exit $RETVAL

Danach die Datei mit chmod a+x /etc/init.d/routing ausführbar machen und mit update-rc.d routing defaults entsprechend in die Bootsequenz mit einbinden.

Zur Erklärung, für jede IP-Adresse, die einem Gast zugeordnet werden soll, benötigt man im obigen Script die entsprechenden Zeilen unter start / stop, wobei [virt] jeweils die IP-Adresse des Gastes ist. Nicht wundern, daß es quasi 2x hintereinander die gleiche ist, das ist alles in Ordnung so und funktioniert. Quasi je Gast eine solche Zeile /sbin/route add [virt] gw [virt] dev vmbr0 unter start, und /sbin/route del [virt] gw [virt] dev vmbr0 unter stop. Danach /etc/init.d/routing start ausführen und die Sache sollte soweit passen.

e) IP-Konfiguration der Gäste

Hier einfach die Gäste-IP-Adresse von Hetzner eintragen mit der Subnetzmaske wie von Hetzner zugeteilt. Als Gateway wird jedoch nicht das von Hetzner eingetragen (!), sondern die letzte IP vom Subnetz siehe weiter oben als [ende] deklariert. Weiterer Module/Änderungen/Ergänzungen bedarf es nicht.

Angrillen 2009 – Richtig warm im Winter

16. Februar 2009

Am Freitag den 13. (was für ein Datum!) sind wir gemütlich nach Radeberg gefahren, um uns dort mit frischen Grillgut einzudecken. Danach noch eine kleine Runde nach Leppersdorf, günstig Milch und Joghurt abgreifen im Werksverkauf bei Müller und Abends war es dann soweit: Nachdem wir im Praktiker einen niedlichen kleinen Picknickgrill gekauft hatten, wurde angegrillt! Neben Würstchen und Steaks gab es leckeren Tsatsiki und frisch gegrilltes Brot sowie Grillsaucen von Heinz. Das ganze wurde dann am Sonntag Abend gleich noch einmal gegessen – einfach zu lecker. Und heute Morgen hat es dann wieder ganz doll geschneit, so daß grillen aktuell bei dem Schneefall wohl eher nichts wird :-( .

Testbericht Teil 2: 1×1 DSL – Der Kunde ist hier NICHT König!

31. Dezember 2008

04. Dezember 2008: Der Kundenservice meldet sich und teilt mit, daß die Schaltung des Anschlußes für den 22. Dezember 2008 vorgemerkt sei. Wir reagieren prombt und teilen mit, daß wir die Schaltung schnellstmöglich beauftragt haben und wir uns langsam aber sich veräppelt vorkommen. Daraufhin ruft uns ein Servicemitarbeiter von 1×1 zurück und versucht, unseren Ärger zu schlichten. Warten wir weiter …

09. und 15. Dezember 2008: Aufgrund erneuter Anfrage erhalten wir die Auskunft von 1×1, daß unser Auftrag mit Priorität bearbeitet würde und man sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen würde. Schön und gut, damit sind wir aber immer noch nicht wirklich online …

16. Dezember 2008: Post kommt, von … JA … 1×1. Aber nichts in Form von Hardware. Ein Schreiben wurde verfasst, man möge sich doch bitte als Kunde noch etwas (?) gedulden, in unserem Anschlußbereich gäbe es eine erhöhte Nachfrage und man würde sich melden.

Diverse Mails folgten, worin man um Auflösung des Vertrages bat, bzw. um Stornierung, da ja ohnehin keine Schaltung erfolgt und auch nicht einmal ansatzweise der Eindruck entstand, daß man sich wirklich um eine Bereitstellung bemüht. Natürlich kam darauf KEINE Antwort. Wieso auch … Man verdient ja damit nichts.

30. Dezember 2008: Ich rufe bei der Hotline an. Nach 5 Minuten Warteschleife dann der erste Kontakt, eine weibliche Mitarbeiterin. Ich schildere das Problem, nach weiteren 3 Minuten fühlt sich die Dame scheinbar überfordert und wirft mich aus der Leitung zum nächsten Mitarbeiter. Dieser wiederum teilt mir mit, ich solle mich unter einer anderen Nummer an 1×1 wenden zwecks Kündigung. Diese habe ich dann gewählt. Nach 7 Minuten Warteschleifen und Bandansagen / Menüführung erreiche ich dann einen Herren. Dieser teilt mir mit, daß keine Portierung mögliche wäre und somit eine Umberatung stattfinden solle. Ich erkläre ihm dann, daß wir ja uns nicht für UMTS entscheiden wollen oder für sonstige Hinhaltetaktiken, sondern daß wir explizit DSL gewünscht und bestellt haben, und sofern man es nicht schalten könne, wir den Auftrag stornieren wollen. Man teilt mir mit, daß so etwas nur schriftlich gehen würde und klick … ist die Leitung weg.

31. Dezember 2008: Ein leicht böses Storno-Fax geht zur Kündigungsabteilung von 1×1. Ich habe irgendwie das böse Gefühl, daß dies noch nicht das Ende dieser heiteren Begegnung der wohl 3. Art ist und war… .

12. Dezember 2008: Brand in Seniorenwohnanlage 50+ in Coswig

12. Dezember 2008

Gegen 10 Uhr kam es aus bisher unbekannter Ursache wohl zu einem Brand in der Seniorenwohnanlage 50+ in Coswig an der Hauptstraße. Ein Großaufgebot an Feuerwehr (u.a. die Wehren aus Coswig und Radebeul) sowie mehreren Krankenwagen (RTW) aus Meißen, Radebeul und Dresden sind im Einsatz. Aktuell (kurz vor 11 Uhr) fahren weitere Krankenwagen zur Unglücksstelle, worauf man schließen kann, dass es hier wohl zu mehreren Verletzten kam.

Update: Ursache des Brandes war wohl ein implodierender Fernseher eines Bewohners. Informationen zu Verletzten und zur Schadenshöhe liegen mir aktuell nicht vor.